Die Osteopathie wurde vor über 140 Jahren vom amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still entwickelt. Sie ist eine Form der Medizin, die Funktionsstörungen im Körper erkennt und behandelt - ausschließlich mit den Händen. Dabei wird der Mensch immer als Einheit betrachtet.
Ein Video vom Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD e.V.) auf Youtube.
(Link zu Yutube.com, Sie verlassen die Seite www.osteopathie-frick.de)
Der Ansatz der Osteopathie
Aus osteopathischer Sicht sind alle Strukturen im Körper - Gewebe, Körperteile, Organe und Organsysteme - direkt und indirekt miteinander verbunden und müssen sich frei bewegen, damit der Körper optimal funktionieren kann. Einschränkungen in der Beweglichkeit können Spannungen und Funktionsstörungen verursachen, die sich an anderer Stelle im Körper bemerkbar machen können.
Im Mittelpunkt liegt dabei nicht das einzelne Symptom, sondern das Erkennen und Lösen der zugrunde liegenden Ursache. Dabei spielen insbesondere die Faszien - das verbindende Gewebe im Körper - eine wichtige Rolle, da sie Spannungen weiterleiten können.
Wie erfolgt eine osteopathische Behandlung?
Die Behandlung erfolgt mit eigens entwickelten osteopathischen Techniken. Ziel ist es, die Beweglichkeit zu verbessern und den Körper dabei zu unterstützen, sich selbst auf natürliche Art und Weise ins Gleichgewicht zu bringen.
Bevor eine osteopathische Behandlung begonnen wird, ist es häufig ratsam, eine einhergehende schulmedizinische Diagnostik voranzustellen. Auch Befunde aus früheren medizinischen Untersuchungen sind hilfreich. Die Osteopathie ergänzt in vielen Fällen die klassische Schulmedizin, ersetzt diese aber nicht.
Jede Behandlung wird individuell auf die Symptome des Patienten abgestimmt. Der genaue Verlauf der Behandlungen ist von dem Einzelfall abhängig.
Was ist Osteopathie. Ein Video vom VOD auf Youtube.